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Neuer FUTABA Service ab 1. Dezember 2016

Sehr geehrter Futaba Kunde
Sehr geehrter Fachhändler

Per 1.12.2016 wird es in der Schweiz zu einer Veränderung im Bereich „Service FUTABA“ kommen.

Herr Anton Hässig wird nach langjähriger Tätigkeit den robbe-Futaba Service in Grellingen per 30.11.2016 einstellen und der FUTABA Service wird somit per 1.12.2016 zur ARWICO AG nach Ettingen verlegt. Wir danken Herrn Hässig für die jahrelange Treue und die gute Zusammenarbeit.

Mit Herrn Thomann haben wir bereits einen sehr erfahrenen Elektroniker bei uns im Hause, der sich in Zukunft auch um den Futaba Service kümmern wird.

Bitte beachten Sie, dass ab dem 1. Dezember 2016 keine Reparaturen mehr in Grellingen angenommen werden können. Die Reparaturen senden Sie bitte direkt an:

ARWICO AG, Service Futaba, Brühlstrasse 10, 4107 Ettingen.

Wir bitten ebenfalls um Kenntnisnahme, dass wir nur Garantie- und Reparaturleistungen für durch die ARWICO AG importierten Futaba Produkte gewähren können. Diese Artikel erkennen Sie jeweils am „ARWICO ORIGINAL PRODUCT“ Aufkleber auf Ihrem Futaba Produkt.

Wir hoffen, Ihnen mit der Verlegung der Serviceabteilung wieder zurück zur ARWICO AG weiterhin einen effizienten und schnellen sowie unkomplizierten Service offerieren zu können.

Mit den besten Grüssen
ARWICO AG

R7018SB und Ueberspannung

Aufgrund verschiedener Berichte und Anfragen zur Thematik FUTABA Empfänger R7018SB und Ueberspannungen können wir zum jetzigen Zeitpunkt wie folgt informieren:



        

Empfänger R7018SB und Ueberspannung

Der FUTABA Empfänger R7018SB hat eine integrierte Power-MOSFET-Weiche und kann deshalb auch keine plötzlich auftretenden Spannungsspitzen der Servos (Spannungsburst) an die Akkus zurückführen.

Ueberspannungen können u.a. durch extreme Beanspruchung der Servos wie auch im Leerlauf (Dynamoeffekt) entstehen, welche erheblich über der Betriebsspannung des Empfängers liegen. Je nach Gestaltung der im Servo verbauten Elektronik tritt der Effekt unterschiedlich stark auf. Bei solchen Spannungsspitzen über der zulässigen Betriebsspannung von 8.4V wird als Folge des Spannungsburst ein RESET ausgelöst und der Empfänger „rebootet“ automatisch was somit zu einem kurzzeitigen Unterbruch der Steuerbarkeit ihres Modelles führen kann.   

Grundsätzlich sind die von FUTABA hergestellten Empfänger R7018SB mit den FUTABA Servos der neueren Generation auf diese Ueberspannungsspitzen getestet und abgestimmt worden, sodass das Problem im Regelfall bei Verwendung von FUTABA Servos nicht auftreten sollte. Allerdings sollte man auch nicht konsequent ausschliessen, dass im Flug vor allem bei sehr kraftvollen Servos oder HV-Servos ein Servo keinen Spannungsburst erzeugt.

Bei Verwendung von Nicht-FUTABA Servos oder anderen Komponenten kann seitens FUTABA keine Gewährleistung übernommen werden, da die technischen Spezifikationen und möglichen Spannungsspitzen der Servos ausserhalb des Kontrollbereichs von FUTABA liegen. Kontaktieren Sie betreffend Spannungsspitzen ggf. den Hersteller der Servos.  

Um ein Rebooten des Empfängers bei Spannungsspitzen grundsätzlich zu eliminieren oder auszuschliessen, empfehlen wir den Einsatz eines Stützkondensators um kurzfristige Stromspitzen zu glätten und dadurch die Versorgungsspannung stabil zu halten.

 

FUTABA Stützkondensator:          EBR0002 RX CAPACITOR 1800UF

Empfehlung: Benutzen Sie immer einen Stützkondensator wenn Sie eine Akku-Weiche im Einsatz haben. Der R7018SB mit integrierter Weiche reagiert bei Ueberspannung mit einem Reboot und andere Empfänger in Kombination mit Akku-Weichen können infolge Ueberspannung einen Kurzschluss erleiden und defekt gehen. Ein Stützkondensator erhöht somit die Sicherheit immer massgeblich.

FASST und das neue FASST-LBT


Information betreffend neuer CE Norm FASST-LBT

 

Wie alle Hersteller von Funkfernsteuerungen hat auch FUTABA die Uebertragungssysteme an die seit 1.1.2015 in Kraft tretenden neuen EU-Richtlinien angepasst.

Was bedeutet dies für die Piloten in der Schweiz?

Wie allseits bekannt, gehört die Schweiz zu denjenigen Ländern, wo das 2.4GHz Band extrem stark beansprucht wird. Es gibt bald keinen Ort mehr in der Schweiz, wo nicht irgendwer oder irgendetwas im 2.4GHz Band am Senden ist. Die nun von der EU vorgegebenen neuen Richtlinien wurden unter anderem deshalb erlassen, das mittlerweile stark belegte 2.4GHz Band optimal abzustimmen.

Diese Anpassungen betreffen nicht die Übertragungssysteme FASSTest und (T-)FHSS, weil diese bereits im Zuge auf die neuen Richtlinien hin entwickelt wurden und somit ohne Einschränkungen betrieben werden können.

Das Übertragungssystem FASST hingegen musste, um eine Konformität mit den neuen Normen zu erreichen, entsprechend angepasst werden. Das daraus entstandene FASST LBT (Listen Before Talk) unterscheidet sich somit in der Anwendung in ein paar Punkten vom FASST-System, wie wir es bis anhin kannten. Die nun folgenden Hinweise sollen helfen, wie Sie FASST LBT in Zukunft sicher anwenden können und was es dabei zu beachten gilt:

 

Verwendung von FASST-Empfängern mit Senderanlagen, welche noch nach den alten Richtlinien funktionieren (vor CE-Norm EN 800-328):

Keinerlei Einschränkungen, diese Systeme verwenden das FASST-System wie bis anhin und können ohne Einschränkungen auch weiterhin wie gewohnt eingesetzt werden.


Verwendung von FASST-Empfängern mit Senderanlagen, welche bereits nach den neuen Richtlinien (LBT) funktionieren, oder auf die neuen Richtlinien geupdated wurden:

Im Gegensatz zu den Systemen FASSTest und T-FHSS, wo auch bei Störfrequenzen weiterhin mit einer 10% MU (Medium Usage) gesendet wird, wird im LBT-Verfahren die Sendefrequenz bei einer „Kanal belegt“-Meldung kurz ausgesetzt, um dann wieder neu zu senden. Dies aus dem Grund, weil das FASST-System (Chipbedingt) keine reduzierte Medium-Usage kennt. Dies ist grundsätzlich bei 100 – 110 Frequenzwechseln pro Sekunde vernachlässigbar, sofern nur vereinzelte Störfaktoren auftreten. Bei einer Anhäufung von Störfaktoren, Reflexionen etc. kann aber die Sendeleistung oder der Funkbetrieb kurzzeitig langsamer oder sogar gestört werden.

 

Funkstörungen und Funk-Umweltbedingungen:

Flug- und Helikoptermodelle werden immer komplexer. Des Weiteren wird das 2.4GHz-Band im Gegensatz vor ein paar Jahren auch von anderen Technologiebereichen (WLan, Router, Handy und Industrieanlagen) vermehrt genutzt. Genau aus diesem Grund gehen wie oben bereits erwähnt, die Bemühungen der ETSI dahin, mit den neuen Richtlinien das 2.4GHz-Band ja auch optimal abzustimmen.

Speziell dann, wenn in Bereichen mit hoher Banddichte geflogen wird und ggf. noch weitere Störfaktoren hinzukommen (z.B. Reflexionen in Indoorhallen), dann kann es in einzelnen Fällen zu einem vermehrten Auftreten von „Kanal belegt“-Meldungen kommen. Und je nach Sendesystem (T-FHSS, FASSTest oder FASST) wird darauf vom Sender anders reagiert.

Wichtig zu wissen ist:   Eine Funkstrecke kann grundsätzlich immer gestört werden, auch eine 2,4Ghz Funkstrecke! Es gibt keine Möglichkeit für einen Hersteller, zu jeder Zeit für eine Funkstrecke, noch dazu in einem Frequenzband welches für jede mögliche Anwendung zugelassen ist, noch dazu für die Steuerung von Spielzeugen genormt ist,  in irgend einer Form eine Garantie für  die Funktionalität abzugeben. Prüfen Sie deshalb immer vor dem Start ihres Modelles die Qualität der Funkstrecke in Ihrer Umgebung. 

 

Aufgrund der neu eingeführten CE-Norm FASST-LBT empfehlen wir das neue FASST-LBT System mit bisherigen FASST-Empfängern  vorwiegend an Orten einzusetzen, wo erwartungsgemäss keine hohe 2.4GHz-Band-Dichte entstehen kann und Störfaktoren wie vor allem Hallenreflexionen aber auch WLan-Netze, Handys, weitere Fernsteuerungen etc. ausgeschlossen sind.

Durch die Verwendung der Übertragungssysteme FASSTest und (T-)FHSS ist der Anwender aber jederzeit auf der sicheren Seite, da diese systembedingt bei Störfaktoren oder Frequenzwechsel anders funktionieren (10% Medium Usage).

 

Ob eine Fernsteuerung nun mit FASST oder FASST LBT arbeitet, ist rein äusserlich nicht erkennbar. Auch ein auf dem Sender oder Verpackung aufgedrucktes „FASST“-Logo lässt nicht den sicheren Schluss zu, dass das System mit „FASST“ arbeitet. Massgebend ist hier vielmehr die Software, welche auf dem betreffenden Sender installiert ist. (Alle seit dem 1.1.2015 von uns  importierten Anlagen entsprechen bereits der neuen Norm).Im Zweifelsfalle klären Sie dies bitte bei Ihrem FUTABA Fachhändler oder beim Service Futaba ab um sicher zu sein.


Lipo Akkus in Futaba Sendern
FUTABA Sicherheitshinweise

01.11.2018 - LiPo-Akkus in Futaba-Sendern

Wir haben festgestellt, dass in letzter Zeit immer wieder LiPo-Akkus verschiedener Hersteller als Senderakkus eingesetzt werden.

Aus diesem Grund möchten wir ganz speziell darauf hinweisen, dass bei allen Futaba-Sendern keine 11,1V LiPo 3-Zellen Akkus angeschlossen werden dürfen, mit Ausnahme der Original enthaltenen bzw. empfohlenen Futaba Akkus.
Sender für 8-zellige NiMH-Akkus sind für eine Durchschnittsspannung von 9,6V ausgelegt. Wenn die Spannung jedoch 11,1V bis 12,6V beträgt, wird das HF-Modul mit großer Wahrscheinlichkeit früher oder später beschädigt! Die Module sind nicht für solch hohe Spannungen ausgelegt. Die Beschädigung tritt zum Teil schleichend ein, also immer weniger HF-Abstrahlung oder das Modul setzt plötzlich im Betrieb aus.

Wir machen darauf aufmerksam, dass bei Gebrauch von nicht konformen Akkus keine Gewährleistungsansprüche geltend gemacht werden können. Es wird in diesen Fällen jegliche Haftung ausgeschlossen.
Ihr FUTABA Service-Team
ARWICO AG - Brühlstrasse 10 - 4107 Ettingen BL - © ARWICO AG
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